Stablecoins Analyse – Stabilität, Sicherheit und Kontrolle im Kryptomarkt

Investmentschmiede Research
Kategorie: Kryptoprojekte

Autor: Pierre Neyer
Stand der Analyse: April 2026

Factbox – Stablecoins Überblick

Start: erste Stablecoins ab ca. 2014
Kategorie: Kryptowährung / digitale Wertreferenz
Erste große Projekte: Tether (USDT), später USDC, DAI
Technologie: Blockchain-basierte Token mit Wertbindung (Peg)
Typische Bindung: meist 1:1 an US-Dollar oder Euro
Hauptfunktion: stabiler digitaler Zahlungs- und Transferwert
Marktbedeutung: zentrale Liquiditätsbasis im Kryptomarkt

Stabilitätsmechanismus: Fiat-Reserven, Krypto-Collateral oder Marktmechanismen
Risiken: Emittentenrisiko, Regulierung, mögliche Einfrierung von Wallets
Institutionelle Nutzung: Trading, DeFi-Liquidität, Zahlungsinfrastruktur

Investmentschmiede Research Einordnung: Infrastruktur-Token
Marktrelevanz: zentrale Rolle für Börsen, DeFi und internationale Transfers

Stablecoins sind Kryptowährungen, deren Wert an eine externe Referenz gebunden ist – meist an den US-Dollar oder seltener an den Euro. Ziel dieser Konstruktion ist es, die starken Kursschwankungen klassischer Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum zu vermeiden.

Im Kryptomarkt übernehmen Stablecoins eine zentrale Infrastrukturrolle. Sie dienen als Handelsbasis auf Börsen, als Liquidität in DeFi-Protokollen sowie zunehmend auch als digitales Zahlungs- und Transfermittel im internationalen Finanzverkehr.

Dabei unterscheiden sich Stablecoins erheblich in ihrer Struktur. Während zentral ausgegebene Stablecoins wie USDT, USDC oder RLUSD durch Unternehmen verwaltet und potenziell eingefroren werden können, setzen dezentralere Modelle wie DAI oder LUSD auf Smart-Contract-basierte Sicherheitenmechanismen.

Die Stabilität eines Stablecoins bezieht sich in der Regel auf den Nennwert gegenüber der Referenzwährung – nicht auf die reale Kaufkraft. Auch Stablecoins unterliegen somit indirekt der Inflation der zugrunde liegenden Währung.

Kernaussage

Stablecoins gelten als wertstabile Alternative zu klassischen Kryptowährungen, da sie meist an den US-Dollar oder Euro gekoppelt sind. Diese Stabilität bedeutet jedoch nicht Risikofreiheit.

Zentrale Stablecoins wie USDT oder USDC können unter bestimmten Umständen eingefroren oder reguliert werden, während dezentralere Modelle andere Risiken wie Smart-Contract-Fehler oder Sicherheitenprobleme mit sich bringen.

Für Investoren und Nutzer ist daher entscheidend zu verstehen, dass Stablecoins keine einheitliche Kategorie darstellen, sondern unterschiedliche technische und institutionelle Modelle verfolgen. Ihre Rolle im Kryptomarkt ist zentral – ihre Sicherheit hängt jedoch stark von der jeweiligen Struktur des Projekts ab.

Stablecoins Analyse – Sicherheitsvergleich von USDT, USDC und dezentralen Stablecoins

Stablecoins erklärt: Funktionsweise, Sicherheit und Risiken

Stablecoins übernehmen im Kryptomarkt eine zentrale Infrastrukturrolle. Sie dienen als Handelsbasis auf Börsen, als Liquidität in DeFi-Protokollen und zunehmend auch als digitales Zahlungs- und Transfermittel im internationalen Finanzverkehr.

Je nach Projekt unterscheiden sich Stablecoins jedoch erheblich in ihrer Struktur. Während zentral ausgegebene Stablecoins wie USDT oder USDC von Unternehmen verwaltet werden und unter bestimmten Umständen eingefroren werden können, basieren andere Modelle auf kryptobasierten Sicherheiten oder algorithmischen Mechanismen.

Stabilität im Preis bedeutet daher nicht automatisch Sicherheit im System. Transparenz der Reserven, technische Architektur und regulatorische Eingriffe können einen erheblichen Einfluss auf die tatsächlichen Risiken eines Stablecoins haben.

Diese Analyse gibt einen Überblick über die wichtigsten Stablecoin-Modelle im Markt und ordnet Chancen sowie strukturelle Risiken verständlich ein.

Welche Risiken haben Stablecoins?

Stablecoins gelten als wertstabiler als klassische Kryptowährungen. Dennoch bestehen auch hier verschiedene strukturelle Risiken. Die folgenden Punkte helfen dabei, typische Gefahren im Stablecoin-System besser zu verstehen.

Freeze-Risiko
Einige Stablecoins werden von zentralen Emittenten ausgegeben. Diese können unter bestimmten Umständen Wallets einfrieren oder Transaktionen blockieren.
Reserve-Risiko
Bei fiatgedeckten Stablecoins hängt die Stabilität stark von der Qualität und Transparenz der hinterlegten Reserven ab.
Smart-Contract-Risiko
Dezentrale Stablecoins basieren auf Smart Contracts. Programmierfehler oder Sicherheitslücken können im Extremfall zu Systemproblemen führen.
Peg-Risiko
Ein Stablecoin soll normalerweise einen festen Wert – meist 1 US-Dollar – halten. Gerät dieser Mechanismus unter Druck, kann der Stablecoin seine Preisbindung verlieren.
Was bedeutet ein Peg-Verlust?

Der sogenannte Peg beschreibt die Preisbindung eines Stablecoins an eine Referenzwährung, meist den US-Dollar. Ein Peg-Verlust entsteht, wenn der Stablecoin deutlich unter oder über diesen Zielwert hinaus gehandelt wird.

Beispiel: Ein Stablecoin, der eigentlich 1.00 USD wert sein soll, fällt plötzlich auf 0.90 USD oder weniger. Solche Situationen können durch Vertrauensverlust, Liquiditätsprobleme oder Schwächen im Stabilitätsmechanismus entstehen.

Stablecoins im Vergleich – Marktüberblick

Stablecoin Typ Deckung Einfrierbar Marktbedeutung Kurzbewertung
USDT (Tether) zentral Fiat-Reserven / Anleihen Ja sehr hoch größte Marktliquidität
USDC zentral Fiat-Reserven Ja sehr hoch hohe Transparenz
DAI / USDS (Maker DAO /Sky) teil-dezentral Krypto-Collateral indirekt hoch wichtige DeFi-Infrastruktur
LUSD dezentral ETH-Collateral Nein mittel hohe Zensurresistenz
RLUSD zentral Fiat-Reserven Ja wachsend Ripple-Ökosystem
USDe synthetisch Derivate-Hedge Nein wachsend innovatives Modell

Weiterführende Einordnung: Stablecoins im DeFi-Ökosystem

Stablecoins erklärt: Stablecoins spielen nicht nur als Transfer- und Handelsmedium eine zentrale Rolle im Kryptomarkt, sondern auch als wichtige Liquiditätsbasis in vielen DeFi-Anwendungen. Besonders im Bereich des sogenannten Yield Farmings werden Stablecoins häufig eingesetzt, um Liquidität bereitzustellen oder vergleichsweise stabile Ertragsstrategien umzusetzen.

Eine vertiefte Einordnung zu Funktionsweise, Chancen und Risiken solcher Strategien finden Sie auch im Beitrag der Investmentschmiede zum Thema:

Vertiefung: Yield Farming im DeFi-Ökosystem
https://investmentschmiede.com/yield-farming/

Dort wird erläutert, welche Rolle Stablecoins in DeFi-Protokollen spielen, wie Liquiditätspools funktionieren und welche strukturellen Risiken Investoren bei solchen Strategien berücksichtigen sollten.

Stablecoin-Marktstruktur – Dominanz der größten Stablecoins

Der Stablecoin-Markt wird von wenigen großen Projekten dominiert. Besonders USDT (Tether) und USDC stellen den Großteil der globalen Stablecoin-Liquidität im Kryptomarkt dar. Diese Konzentration hat direkte Auswirkungen auf Marktstabilität, Liquidität und systemische Risiken.

Stablecoin Typ Marktanteil (ca.) Bedeutung im Markt
USDT (Tether) zentral ≈ 65 % größte Liquidität im Kryptomarkt
USDC zentral ≈ 20 % starke Nutzung in DeFi und institutionellen Märkten
DAI / USDS (Maker DAO /Sky) teil-dezentral ≈ 5 % wichtige Rolle im DeFi-Ökosystem
andere Stablecoins verschieden ≈ 10 % wachsende Vielfalt an neuen Modellen
Einordnung:
Mehr als 80–85 % der gesamten Stablecoin-Marktkapitalisierung konzentrieren sich auf USDT und USDC. Diese starke Dominanz bedeutet, dass Stabilität und Vertrauen in diese beiden Systeme eine zentrale Rolle für die Liquidität des gesamten Kryptomarktes spielen.

Investmentschmiede Stablecoin Research Scorecard

Stablecoin Reserve
Transparenz
Dezentralität Zensur
Resistenz
Markt
Liquidität
System
Stabilität
Research
Score
USDT 3 / 5 1 / 5 1 / 5 5 / 5 4 / 5 3.0 / 5
USDC 4 / 5 1 / 5 1 / 5 4 / 5 4 / 5 3.2 / 5
DAI / USDS 3.5 / 5 3 / 5 3 / 5 3.5 / 5 3 / 5 3.3 / 5
LUSD 4 / 5 4 / 5 5 / 5 2 / 5 3 / 5 3.4 / 5
USDe 3 / 5 3 / 5 4 / 5 3 / 5 2.5 / 5 3.1 / 5

Hinweis: Die Bewertung basiert auf öffentlich verfügbaren Informationen und strukturellen Eigenschaften der jeweiligen Stablecoin-Modelle. Sie stellt keine Anlageberatung dar.

Stablecoins Analyse – Sicherheitsvergleich von USDT, USDC und dezentralen Stablecoins

Stablecoins spielen heute eine zentrale Rolle im gesamten Kryptomarkt. Sie dienen als Handelsbasis auf Börsen, als Liquidität in DeFi-Protokollen und zunehmend auch als digitales Zahlungsmittel für internationale Transfers. Durch ihre Bindung an eine Referenzwährung – meist den US-Dollar – sollen sie die starken Kursschwankungen klassischer Kryptowährungen vermeiden.

Doch die scheinbare Stabilität eines Stablecoins sagt wenig über seine tatsächliche Sicherheit aus. Hinter verschiedenen Stablecoins stehen sehr unterschiedliche technische und institutionelle Strukturen. Während zentrale Stablecoins wie USDT oder USDC von Unternehmen ausgegeben und verwaltet werden, basieren dezentrale Modelle auf kryptobasierten Sicherheiten oder algorithmischen Mechanismen.

Diese strukturellen Unterschiede haben direkte Auswirkungen auf Risiken und Kontrollmöglichkeiten. Zentrale Stablecoins können unter bestimmten Umständen eingefroren oder regulatorisch eingeschränkt werden. Dezentrale Stablecoins reduzieren hingegen teilweise das Zensurrisiko, bringen dafür jedoch andere Herausforderungen mit sich, etwa komplexere Sicherheitenmechanismen oder Smart-Contract-Risiken.

Für Investoren und Nutzer ist daher entscheidend zu verstehen, dass „Stablecoin“ kein einheitliches Konzept beschreibt. Die Sicherheit eines Stablecoins hängt stark von seiner Struktur, der Transparenz seiner Reserven sowie von der Stabilität des zugrunde liegenden Systems ab.

Im folgenden Abschnitt werden daher zentrale Stablecoins wie USDT und USDC mit verschiedenen dezentralen Stablecoin-Modellen verglichen. Ziel ist es, die wichtigsten Sicherheitsmechanismen, strukturellen Unterschiede sowie die jeweiligen Chancen und Risiken nachvollziehbar einzuordnen.

Eine weiterführende Einordnung zur Rolle von Stablecoins in DeFi-Protokollen finden Sie auch im Beitrag zum Yield Farming im DeFi-Ökosystem.

Die Evolution der Stablecoins

Stablecoins haben sich im Laufe der Jahre stark weiterentwickelt. Je nach Struktur unterscheiden sich Stabilitätsmechanismus, Transparenz, Zensurresistenz und Risiko deutlich.

1. Fiat-gedeckte Stablecoins

Der klassische Stablecoin-Typ. Der Token wird durch Reserven in Fiat-Währungen oder Staatsanleihen gedeckt.

Beispiele: USDT, USDC, RLUSD, PYUSD

Vorteil: hohe Marktliquidität und einfache Struktur
Risiko: zentrale Kontrolle und mögliche Wallet-Einfrierung

2. Krypto-besicherte Stablecoins

Stablecoins, die durch Kryptowährungen als Sicherheiten gedeckt sind. Meist überbesichert, um Kursschwankungen auszugleichen.

Beispiele: DAI, LUSD, crvUSD

Vorteil: höhere Dezentralität
Risiko: komplexere Mechanismen und Liquidationsrisiken

3. Algorithmische Stablecoins

Versuchen Stabilität über Angebot- und Nachfrage-Mechanismen zu erreichen, ohne direkte Sicherheiten.

Beispiele: ehemalige Projekte wie UST (Terra)

Vorteil: theoretisch hohe Skalierbarkeit
Risiko: historisch hohe Systemanfälligkeit

4. Synthetische Stablecoins

Neuere Modelle stabilisieren den Preis über Derivate-Hedging oder Marktmechanismen.

Beispiele: USDe (Ethena)

Vorteil: innovative Marktstruktur
Risiko: Abhängigkeit von Derivatemärkten

Investmentschmiede Stablecoin-Scorecard

Strukturelle Stabilität
3 / 5
Transparenz der Besicherung
3 / 5
Dezentralisierung und Kontrolle
2 / 5
Marktbedeutung und Liquidität
5 / 5
Regulatorische Einordnung
3 / 5
Gesamtbewertung
3.2 / 5 | Rating: C+

Investmentschmiede Research-Einordnung

Einordnung

Stablecoins bilden eine zentrale Infrastrukturschicht im Kryptomarkt, da sie Preisstabilität mit digitaler Übertragbarkeit verbinden. Je nach Modell unterscheiden sie sich jedoch deutlich in ihrer Besicherung, Transparenz, Governance und technischen Abhängigkeit.


Research-Fazit

Stablecoins sind für Handel, Liquiditätsmanagement und DeFi-Anwendungen kaum mehr wegzudenken. Die größten Risiken liegen jedoch in der tatsächlichen Besicherung, möglichen Eingriffen zentraler Emittenten, Smart-Contract-Risiken bei dezentralen Modellen sowie in regulatorischen Veränderungen.


Diese Scorecard basiert auf der Investmentschmiede-Research-Methodik und bewertet Stablecoins anhand zentraler Kriterien wie strukturelle Stabilität, Transparenz der Besicherung, Dezentralisierung, Marktliquidität und regulatorischer Einordnung.

Risikoanalyse – Investmentschmiede Risk Radar

Bewertungsmethodik – Investmentschmiede Risk Radar

Der Investmentschmiede Risk Radar dient der qualitativen Einordnung zentraler Projektrisiken auf Basis öffentlich zugänglicher Informationen (OSINT).
Die Bewertung stellt keine Prognose dar, sondern eine strukturierte Investoreneinschätzung des aktuellen Projektstatus.

Risk Radar – Einordnung
niedrig
mittel
hoch
Qualitative Bewertung auf Basis öffentlich zugänglicher Informationen.
Technologisches Risiko
Smart Contracts, Blockchain-Abhängigkeit, Systemarchitektur
Regulatorisches Risiko
Staatliche Regulierung, Stablecoin-Gesetze, mögliche Einschränkungen
Peg- / Marktrisiko
Vertrauen in den Peg, Liquidität, Marktstress
Emittenten- / Reserve-Risiko
Transparenz der Reserven, Gegenparteirisiko bei zentralen Stablecoins
Freeze- / Zensurrisiko
Möglichkeit der Wallet-Einfrierung oder Transaktionsblockierung
Stabilitätsmodell-Risiko
Stabilitätsmechanismus (Fiat-Reserven, Collateral, algorithmische Modelle)

Grundhaltung der Investmentschmiede

Die Investmentschmiede verfolgt einen sachlich-analytischen Ansatz bei der Einordnung innovativer Investmentprojekte.

Technologische Visionen werden dabei ebenso berücksichtigt wie:

• strukturelle Risiken
• regulatorische Rahmenbedingungen
• wirtschaftliche Umsetzbarkeit

Ziel ist nicht die Förderung einzelner Projekte, sondern die Stärkung eigenständiger Entscheidungsfähigkeit von Investoren.

Ein Projekt kann technologisch interessant und gleichzeitig investiv risikobehaftet sein.
Diese Differenzierung bildet den Kern der Analysearbeit.

Langfristiges Vertrauen entsteht nicht durch Prognosen, sondern durch eine transparente Einordnung von Chancen und Unsicherheiten.

Vergleich mit weiteren Marktanalysen der Investmentschmiede

Die folgende Übersicht zeigt ausgewählte Investment- und Technologieprojekte, die im Rahmen der Investmentschmiede-Research-Analyse strukturell untersucht und vergleichend eingeordnet wurden.

Der Research-Score basiert auf einer qualitativen Bewertung struktureller Faktoren wie Transparenz, Eigentumsstruktur, Kontrollmechanismen und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit.

Hinweis: Die Investmentschmiede führt keine Projektfinanzierungen durch und agiert unabhängig in der Analyse öffentlich zugänglicher Informationen.
Die Inhalte dienen ausschließlich der strukturierten Einordnung von Chancen, Risiken und Marktstrukturen.

ProjektKategorieStrukturResearch ScoreRatingAnalyse
Evolution des GeldsystemsGeldsystemanalyseHistorisches Geldsystem / staatliche Geldordnung3.0 / 5C-Zur Analyse →
KryptobörsenHandelsplattformZentrale Handelsplattformen für den Kauf, Verkauf und Handel von Kryptowährungen (Fiat ↔ Krypto / Krypto ↔ Krypto)4.1 / 5BZur Analyse →
BitcoinDigitales Asset / Netzwerkdezentrales Netzwerk4.8 / 5AZur Analyse →
EthereumDigitale Infrastruktur / Smart-Contract-NetzwerkSmart-Contract-Blockchain / dezentrales Anwendungsnetzwerk4.3 / 5B+Zur Analyse →
StablecoinsDigitales Asset / ZahlungsinfrastrukturFiat-gebundene Token (USDT, USDC etc.)3.2 / 5CZur Analyse →
MoneroDigitales Asset / Privacy-NetzwerkPrivacy-Blockchain / dezentrales Netzwerk4.0 / 5B+Zur Analyse →
Hardware WalletsSicherheit / VerwahrungOffline-Speicherung privater Schlüssel zur sicheren Verwahrung von Kryptowährungen (Self-Custody)4.6 / 5A-Zur Analyse →
KI-Trading-Plattformen & automatisierte RenditemodelleKI-Trading & automatisierte Investmentmodelle
Automatisiertes Krypto-Investment / Trading-Systeme1.5 / 5D-
Zur Analyse →
DeFi & Yield FarmingDeFi & Yield FarmingAnalyse von Yield-Farming-Strategien, Liquiditätspools und Risiken innerhalb dezentraler Finanzprotokolle.
3.8 / 5B+Zur Analyse →
Gold AvenueEdelmetall-Handelsplattformphysische Edelmetalle Schweiz4.4 / 5B+Zur Analyse →
ElementumEdelmetall-Investmentmodellphysische Lagerung Schweiz4.2 / 5BZur Analyse →
7K Metals / SoundMoneyphysische Edelmetalle / digitale Plattformphysische Edelmetalle / digitale Verwahrung4.1 / 5BZur Analyse →
Luftschiff-ProjektTechnologie-CrowdinvestingEntwicklungsprojekt3.0 / 5CZur Analyse →
SolarGroup Technologie-CrowdinvestingTechnologie-Projekt3.2 / 5CZur Analyse →
DesertGreenerInfrastrukturprojekt / WassertechnologieWasseraufbereitungstechnologie / Infrastrukturprojekt3.0 / 5CZur Analyse →
RedotPayKrypto-Debitkarten InfrastrukturKrypto-Wallet + Debitkarte4.1 / 5BZur Analyse →
TrustyfyKrypto-Debitkarten InfrastrukturKrypto-Wallet + Debitkarte3.8 / 5B-Zur Analyse →
RothCardKrypto-Debitkarten InfrastrukturKrypto-Wallet + Debitkarte3.5 / 5C+Zur Analyse →
ProfitSaveBitcoin-MiningCloud-Mining / Mining-Investmentstruktur2.5 / 5D+Zur Analyse →
Smart ITBitcoin-MiningBitcoin Mining / Plattformmodell2.4 / 5DZur Analyse →
Häufige Fragen zu Stablecoins
Stablecoins gelten als deutlich preisstabiler als klassische Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass sie risikofrei sind. Je nach Struktur bestehen Risiken etwa bei den hinterlegten Reserven, bei zentralen Emittenten oder bei technischen Smart-Contract-Mechanismen.
Ja. Zentrale Stablecoins wie USDT oder USDC können unter bestimmten Umständen Wallets einfrieren oder Transaktionen blockieren. Dies geschieht meist aufgrund regulatorischer Anforderungen, Sicherheitsmaßnahmen oder gerichtlicher Anordnungen.
Ein Peg-Verlust bedeutet, dass ein Stablecoin seinen Zielwert gegenüber der Referenzwährung nicht mehr stabil hält. Statt bei 1,00 USD zu notieren, kann der Preis beispielsweise auf 0,95 USD oder darunter fallen. Ursachen können Vertrauensverlust, Liquiditätsprobleme oder Schwächen im Stabilitätsmechanismus sein.
Als vergleichsweise dezentrale Stablecoins gelten Modelle wie LUSD oder teilweise auch DAI. Diese Systeme basieren stärker auf Smart-Contracts und kryptobasierten Sicherheiten statt auf einem zentralen Emittenten. Dadurch wird die Zensurresistenz erhöht, jedoch entstehen andere technische Risiken.
USDC gilt im Markt häufig als transparenter hinsichtlich der Reservenstruktur und regulatorischen Einbindung. USDT bietet hingegen die größte Liquidität im Kryptomarkt und wird auf den meisten Börsen intensiv genutzt. Die Einschätzung der Sicherheit hängt daher stark davon ab, ob Transparenz oder Marktliquidität stärker gewichtet wird.
Ja. Auch Stablecoins können ihren Zielwert verlieren. Gründe können mangelndes Vertrauen, unzureichende Reserven, Marktstress oder strukturelle Schwächen im Stabilitätsmechanismus sein. Historische Beispiele zeigen, dass Stabilität stark vom jeweiligen Stablecoin-Modell abhängt.

Fazit – Stablecoins im Kryptomarkt

Stablecoins haben sich in den vergangenen Jahren zu einem zentralen Bestandteil der globalen Krypto-Infrastruktur entwickelt. Sie dienen als stabile Recheneinheit im Handel, als Liquiditätsbasis in DeFi-Protokollen und zunehmend auch als digitales Transfermedium im internationalen Zahlungsverkehr.

Im Vergleich zu klassischen Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum bieten Stablecoins eine deutlich geringere Preisvolatilität, da ihr Wert in der Regel an eine Referenzwährung – meist den US-Dollar – gekoppelt ist. Diese Stabilität bedeutet jedoch nicht automatisch ein geringeres Risiko.

Die Analyse zeigt, dass sich Stablecoins strukturell deutlich unterscheiden. Zentrale Stablecoins wie USDT oder USDC bieten hohe Liquidität und breite Marktakzeptanz, können jedoch regulatorischen Eingriffen unterliegen oder unter bestimmten Umständen eingefroren werden. Dezentrale Modelle wie DAI oder LUSD reduzieren diese Kontrollmöglichkeiten, sind dafür stärker von Smart Contracts, Sicherheitenmechanismen und Marktstabilität abhängig.

Entscheidend für die Bewertung eines Stablecoins sind daher nicht allein Preisstabilität oder Marktgröße, sondern vor allem die Transparenz der Reserven, die technische Architektur sowie die regulatorische Einordnung des jeweiligen Systems.

Im Kryptomarkt erfüllen Stablecoins heute eine systemrelevante Funktion. Ihre langfristige Stabilität wird jedoch maßgeblich davon abhängen, wie sich Reserve-Transparenz, Regulierung und technologische Entwicklungen in den kommenden Jahren weiterentwickeln.

Hinweis zur Einordnung

Diese Analyse basiert auf öffentlich zugänglichen Informationen und strukturellen Merkmalen der jeweiligen Stablecoin-Modelle. Sie stellt keine Anlageberatung dar, sondern dient der sachlichen Einordnung von Chancen und Risiken im Kryptomarkt.